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Thermoanalyse --> Dilatometer --> L 75 H
L75 H Horizontales Forschungsdilatometer, horizontale Arbeitsweise

Eigenschaften
  • Vakuumdichte Ausführung 10E-5 mbar
  • Automatische Nullpunktseinstellung
  • Automatische Anpressdruckkontrolle mit digitaler Anzeige
  • Verschiedene Messsysteme sind möglich aus Quarz, Al2O3, Graphit
  • Rate Controlled Sintering Software RCS
Dilatometer Öfen:
  • L75H 500LT -180°C bis +500°C
  • L75H 700LT -180°C bis +700°C
  • L75H 1000 RT bis 1000°C
  • L75H 1400 RT bis 1400°C
  • L75H 1600 RT bis 1600°C
  • L75H 2000 RT bis 2000°C
L75 DIL_PLAT_1500
Beschreibung

Die horizontalen Forschungsdilatometer der Serie L75H wurden entwickelt, um auf die speziellen Belange vieler weltweiter Forschungslaboratorien einzugehen. Hierbei wird in diesen Labors der Ausdehnungkoeffizient von neuesten Hochleistungskeramiken sowie von innovativen Stahlerzeugnissen untersucht. Diese Dilatometerserie kann Messungen ausführen, die unter Vakuum, oxidierenden und reduzierenden Atmosphären, stattfinden (Ausnahme 2000°C Graphit-Ofen, nur reduzierend). Standardmäßig ist eine automatische Anpressdruckkontrolle mit digitaler Anzeige des eingestellten Wertes eingebaut.

Eine Kontrolle des Anpressdruckes ist sehr wichtig, um eine Information des Ausdehnungskoeffizienten Alpha unter verschiedenen Kontaktbedingungen zu bekommen.

Die speziell entwickelte Sintering-Software L75/RCS wurde entwickelt, um das Sinterverhalten von Keramiken und Metallpulvern zu untersuchen.

Die folgenden physikalischen Eigenschaften können gemessen werden:
Technischer Ausdehnungskoeffizient Alpha (tech), Lineare Thermische Ausdehnung, der Physikalische Ausdehnungskoeffizient Alpha (phys), Sintertemperaturen, Phasentransformationen, Softening Punkte (Erweichungspunkte), Zerfalltemperaur von Komponenten, Glaspunkt Tg.

Anwendungsbeispiel:

Eisen

L75 H- Application

Eine Eisenprobe wurde mit dem Linseis L75 Dilatometer untersucht. Die lineare thermische Ausdehnung (ΔL) sowie der CTE „Coefficient of thermal Expansion“ wurden in einer Argon Atmosphäre bestimmt. Als Heizrate wurden 5K/min gewählt. Nach dem Erreichen von 736.3°C (Peak Temperatur des CTE) stellt sich eine Schrumpfung ein, die auf eine Veränderung der Atomstruktur, auch bekannt als „Curie Punkt“ zurückzuführen ist. Die leichte Abweichung von den Literaturwerten stammt von eine Verunreinigung der Probe.

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